Gewässeruntersuchung
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London
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Konzept zur Suchtprävention | |
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Es werden heute erhöhte Anforderungen an die allgemeine Lebenskompetenz von SchülerInnen gestellt. Dabei geht es um persönliche Eigenschaften, die im Hinblick auf eine zukünftige Berufs- und Lebensplanung eine entscheidende Rolle spielen. Diese entwickeln sich in der ständigen Auseinandersetzung mit der Umwelt und beinhalten vor allem soziale und kommunikative Fähigkeiten, soziales Lernen und die Stärkung der eigenen Person und Persönlichkeit, den Umgang mit Konflikten, die Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, das Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen, die Fähigkeit zur Selbstdarstellung, das Zusammenarbeiten im Team, das Führen und Leiten von Arbeitsgruppen. In der Fachdiskussion über die Entstehungsbedingungen von Sucht und süchtigem Verhalten hat sich der Ansatz eines multifaktoriellen Bedingungsgefüges durchgesetzt. Dies bedeutet, dass man heute nicht nur eine Ursache (z.B. die Einnahme eines Suchtmittels) bei der Ausprägung von Sucht und süchtigem Verhalten verantwortlich machen kann. Vielmehr wird in der Fachdiskussion von einer Trias ausgegangen, die sowohl die Person, das soziale Umfeld als auch die spezifische Substanz, die missbräuchlich konsumiert wird, für die Entstehung einer Suchtentwicklung mit berücksichtigt. Daher müssen sich Hilfsangebote an dieser Trias orientieren. Die Struktur und die Organisation des Suchtpräventionskonzeptes vollzieht sich in Form von verschiedenen Moduleinheiten. Die inhaltliche Zielsetzung einer Suchtprävention orientiert sich an den grundlegenden Anforderungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wenn es um deren Prozess beim Hineinwachsen in die vor ihnen liegende Erwachsenenwelt geht. Dabei erweisen sich Appelle nach einer drogenfreien Gesellschaft als Illusion, da die Konfrontation junger Menschen mit einer „legalen Drogenkultur" in unserer Gesellschaft zunehmende Realität geworden ist. In der Jugend(risiko)forschung wird daher unumstritten der bisherige Komplex zentraler Entwicklungsaufgaben mittlerweile um einen neuen Aspekt erweitert, der als Risikoverhalten oder Entwicklung einer Risikokompetenz zu verstehen ist. Dabei ist diesem Prozess implizit, dass es dabei grundsätzlich um die Verhinderung eines längerfristigen Missbrauchsverhaltens bezüglich des Stoffkonsums legaler bzw. illegaler Substanzen geht.
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| Modul 1: Klassen 5/6 | Durchführung des Nichtraucherprogramms |
| Modul 2: Klasse 7 | Sucht und Drogen, Rechtsfragen |
| Modul 3: Klasse 8 | Alltagsdrogen – Beispiel Alkohol |
| Modul 4: Klasse 9 | Illegaler Substanzgebrauch |
| Modul 5: Klasse 10 | Therapeutische Einrichtungen/Jugendgefängnis |