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Spendenprojekt der Zeppelinschule
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Doch wie kam es zu dieser ungewöhnlichen Hilfe? Bereits Mitte März 2005 schrieben der damalige Schülersprecher Izzet Korkmaz, sein Stellvertreter Sahid Lahcen und Verbindungslehrerin Karin Hohmann einen Brief an Christina Rau im Bundespräsidialamt. Sie ist die Sonderbeauftragte, die kurz nach der Katastrophe von Bundeskanzler Gerhard Schröder eingesetzt wurde, um schnelle Hilfe zu koordinieren. In diesem Schreiben wird der Wunsch nach einer dauerhaften Hilfe in Form einer Patenschaft geäußert. Da es sich um eine langfristige Verpflichtung auch über die jetzige Schülergeneration hinaus handelt, hat jeder Klassenlehrer die Verpflichtung übernommen, "diese Spendenaktion an die folgenden Schülergenerationen weiterzugeben, so dass die Finanzierung auf jeden Fall gesichert ist", heißt es in dem Schreiben. Kurz darauf kam Post aus dem Bundeskanzleramt. Christina Rau freute sich über das Engagement der Schülerinnen und Schüler und verwies auf die Kindernothilfe mit Sitz in Duisburg. "Ich wünsche allen jetzigen und künftigen Schülerinnen und Schülern der Zeppelinschule und ihrem Patenkind alles Gute und viel Erfolg" schreibt sie zum Schluss. Einen Monat nach dem ersten Schreiben kam bereits ein Brief der Kindernothilfe mit Name und Anschrift des Patenkindes, das jetzt in Porayar in einem Kinderheim wohnt. Dass es dann doch noch bis zum 1. Mai dauerte, bis die Patenschaft offiziell begründet wurde, lag daran, so Karin Hohmann, dass nach dem Sexskandal mit Kindern aus indonesischen Lagern die Kontrollen in allen betroffenen Ländern rund um den Indischen Ozean verschärft wurden und seitdem auch die Patenschaften genau überprüft werden. Seit dem 1. Mai 2005 hat die Zeppelinschule nun ein Patenkind. |